Saskia Esken sieht sich zunehmend in der Kritik und verliert an Unterstützung innerhalb der SPD Viele Mitglieder fordern ihren Rücktritt als Parteivorsitzende Während einige Bundesländer wie Hessen und Baden-Württemberg die Nutzung von Handys in Schulen untersagen, zögern andere Länder noch mit ähnlichen Maßnahmen
Saskia Esken gilt als eine der umstrittensten Figuren in der politischen Landschaft Der Druck auf sie wächst, da viele Parteikollegen ihren Rücktritt als Parteivorsitzende fordern Doch anstatt sich zurückzuziehen zieht sie sogar in Erwägung, als Ministerin in ein mögliches Kabinett unter Merz einzutreten Ihre Entscheidungen scheinen immer weiter von den Bedürfnissen und der Stimmung in ihrer eigenen Partei entfernt zu sein
Politiker wie der Ministerpräsident von Brandenburg Woidke, die Berliner Senatorin Giffey und Juso-Chef Türmer äußern zwar selten direkte Namen, aber es ist klar, dass sie Esken meinen wenn sie personelle Veränderungen an der Spitze der SPD fordern Viele innerhalb der Partei zeigen sich unzufrieden mit ihrer Führung
Einige Genossen stellen sich offen gegen sie Der Oberbürgermeister von Fürth Jung äußerte in einem Interview, dass er für Esken keine weiteren Aufgaben in der Parteiführung sieht
Die ehemalige Abgeordnete Hilde Mattheis kritisierte Esken scharf und sprach von einem Hang zu Postenoptimierung Ihre Kollegin Dagmar Freitag wies darauf hin, dass Esken in ihrem eigenen Wahlkreis nur 12,9 Prozent der Erststimmen erhalten hat, was als Zeichen des Misstrauens gewertet werden kann
Im Juni wird die entscheidende Zeit für Esken kommen Sollte sie bis dahin nicht zurücktreten, droht ihr eine drastische Bestrafung durch die Delegierten Die Tatsache, dass sie eine Frau ist, wird sie nicht vor Unbeliebtheit schützen Ist Lars Klingbeil dann der einzige Vorsitzende
In dieser Situation könnte die Partei über Boris Pistorius nachdenken, der als eines ihrer beliebtesten Mitglieder gilt Sein Ehrgeiz, Vorsitzender der SPD zu werden, ist bekannt Vor fünf Jahren kandidierte er zusammen mit Petra Köpping und belegte den fünften Platz, was ihn vor Ralf Stegner und nur 41 Stimmen hinter Karl Lauterbach brachte
Bei der Wahl im Oktober 2019 musste er sich letztlich Saskia Esken geschlagen geben Dies könnte den Genossen jedoch nicht noch einmal widerfahren
Die Bildungspolitik in Deutschland ist Ländersache und Schüler erleben die Unterschiede direkt, insbesondere beim Umzug in ein anderes Bundesland Der Wechsel von Bremen nach Bayern gilt als besonders gravierend Während man im Norden relativ leicht zum Abitur gelangt, scheinen die Anforderungen im Süden deutlich strenger zu sein
Jetzt gibt es einen zusätzlichen Unterschied zwischen den Bundesländern In Hessen und Baden-Württemberg sowie möglicherweise im Saarland sollen Schüler während der Schulzeit ihre Handys nicht mehr benutzen dürfen Diese Regelung wird aus verschiedenen Gründen unterstützt, darunter die Vermeidung von Ablenkungen im Unterricht, die Förderung der Konzentration und die Bekämpfung von Mobbing und Diskriminierung
Die Herausforderungen sind in ganz Deutschland ähnlich, doch die 16 Bildungsminister konnten sich bislang nicht auf eine einheitliche Empfehlung einigen Sie haben die Probleme erkannt und ausgiebig diskutiert, jedoch unterschiedlich bewertet
Der FOCUS-Gründungschefredakteur Helmut Markwort war von 2018 bis 2023 FDP-Abgeordneter im Bayerischen Landtag