In einem Interview mit NBC äußerte sich US-Präsident Donald Trump äußerst unzufrieden über Wladimir Putin, den Diktator des Kremls. Hier sind die neuesten Entwicklungen im Ukraine-Konflikt im Liveticker.
15.29 Uhr: Am Sonntag sorgte US-Präsident Trump mit seinen scharfen Worten über Putin für Aufsehen. Er beschrieb seine Wut über den Kreml-Chef und dessen Äußerungen zur Ukraine als "angepisst" und "stinksauer". Trump erklärte, er werde Zölle auf russisches Öl erheben, sollte es nicht gelingen, eine Friedenslösung für die Ukraine zu finden.
Experte Nico Lange kommentierte Trumps Verlautbarungen in einem Gespräch mit der "Welt". Auf die Frage, warum Trump nun eine aggressivere Haltung gegenüber Putin einnehme, erklärte Lange, dass Trump zunächst geglaubt habe, er würde Putin entgegenkommen und einen Frieden ermöglichen. Doch nun merke Trump, was viele Beobachter schon lange wussten: Putin strebt keinen Frieden an, sondern verfolgt seine eigenen Ziele.
Trump zeigte sich besonders empört über Putins Vorschlag, die Ukraine unter die Verwaltung der Vereinten Nationen zu stellen und dort Neuwahlen abzuhalten. Der Präsident kündigte an, bald wieder mit Putin zu sprechen und drohte mit Wirtschaftssanktionen gegen die russische Ölindustrie.
Montag, 31.03.2025 | 15.22 Uhr: In einer weiteren Äußerung warnte Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor einem Rückzug aus dem geplanten Rohstoff-Abkommen mit den USA. Trump betonte, dass ein solcher Schritt für Selenskyj große Probleme nach sich ziehen würde.
Am 20. März hatte Trump angekündigt, das Abkommen zur Freigabe von Mineralien und Seltenen Erden bald zu unterzeichnen. Er stellte klar, dass die Verhandlungen voranschreiten und auch die Ukraine einbezogen wird.
20.38 Uhr: Der ukrainische Präsident Selenskyj hat seine finanziellen Verhältnisse offengelegt und bekannt gegeben, dass seine Familie im vergangenen Jahr etwa 335.000 Euro verdient hat. Die Einkünfte stammen größtenteils aus dem Verkauf von Staatsanleihen sowie Zinsen und Mieteinnahmen.
Selenskyj erklärte, dass sich die finanzielle Situation seiner Familie bis Ende 2024 nicht wesentlich verändert hat und gab keine weiteren Details über den aktuellen Stand der Finanzen bekannt. Vor seiner politischen Karriere war er als Schauspieler und Produzent tätig.
16.54 Uhr: In einem NBC-Interview kündigte Trump an, dem Iran mit einem massiven militärischen Einsatz zu drohen, falls Teheran sich nicht auf ein Abkommen zur Begrenzung seines Atomprogramms einlasse. Trump betonte, dass die USA bereit seien, wirtschaftlichen Druck auszuüben, um die iranische Regierung zu einem Kompromiss zu bewegen.
Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran stehen weiterhin auf der Kippe, da der Iran direkte Verhandlungen abgelehnt hat, jedoch für indirekte Gespräche offen ist.
Sonntag, 30. März, 16.20 Uhr: In einem NBC-Interview äußerte Trump seinen starken Unmut über Putin, vor allem wegen der angezweifelten Glaubwürdigkeit des ukrainischen Präsidenten Selenskyj.
Trump erklärte, dass er, sollte keine Einigung über den Konflikt in der Ukraine erzielt werden, Zölle auf russisches Öl einführen werde. Diese Maßnahmen könnten die wirtschaftlichen Verhältnisse Russlands erheblich belasten.
21.13 Uhr: Der ukrainische Präsident Selenskyj hat erneut gefordert, dass mehr Druck auf Russland ausgeübt werden muss, um eine bedingungslose Waffenruhe zu erreichen. Er kritisierte, dass der amerikanische Vorschlag für eine Waffenruhe zu lange unbeantwortet geblieben ist.
Selenskyj dankte den Ländern, die den Kreml durch Sanktionen unter Druck setzen, und betonte, dass eine Waffenruhe bereits möglich gewesen wäre, hätte Russland auf die Vorschläge reagiert.
16.25 Uhr: Berichten zufolge bereitet Russland eine neue Offensive in der Ukraine vor, um seine Verhandlungsposition zu stärken. Analysten und diplomatische Quellen aus den G7-Staaten haben bestätigt, dass der Kreml einen umfassenden Angriff plant, der sich über mehrere Regionen erstrecken könnte.
16.14 Uhr: In Moskau kam es zu einer Explosion an einem Fahrzeug, das zur Flotte von Wladimir Putin gehört. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall, während das Fahrzeug in der Nähe des Hauptquartiers des russischen Geheimdienstes explodierte. Es gab keine Berichte über Verletzte.
Samstag, 29. März, 08.43 Uhr: Ein Drohnenangriff in der ukrainischen Stadt Dnipro forderte mehrere Menschenleben und verletzte zahlreiche weitere. Lokale Behörden berichteten von erheblichen Schäden und Zerstörungen in der Stadt.
13.53 Uhr: Wladimir Putin nahm an der Zeremonie für den Stapellauf eines neuen Atom-U-Boots teil. Das U-Boot, das mit Hyperschallraketen ausgestattet sein soll, wird Teil der russischen Marine, die ihre strategische Ausrichtung weiter stärkt.
11.58 Uhr: Russland hat der Ukraine vorgeworfen, eine Teilwaffenruhe gebrochen zu haben. Die ukrainischen Streitkräfte hätten demnach mehrere Angriffe auf russische Einrichtungen durchgeführt. Kiew wies die Vorwürfe zurück und erklärte, dass Russland selbst für die Angriffe verantwortlich sei.
11.36 Uhr: Die Außenminister Russlands und Chinas haben ein Treffen in Moskau angekündigt, um über die Ukraine-Krise zu beraten. Es wird erwartet, dass sie auch bilaterale Fragen erörtern.
06.38 Uhr: Eine russische Kriegsreporterin kam an der Front in der Ukraine ums Leben, als eine Landmine explodierte. Sie war bekannt für ihre pro-russische Berichterstattung und ihre Unterstützung des Konflikts.
Freitag, 28. März, 06.30 Uhr: Putin schlug vor, die Ukraine unter die Verwaltung der Vereinten Nationen zu stellen und Neuwahlen abzuhalten. Diese Idee wird jedoch von vielen als unrealistisch betrachtet, da es in Kriegszeiten rechtlich verboten ist, Wahlen abzuhalten.
21.15 Uhr: In einer weiteren Zeremonie gab Putin den Befehl zum Stapellauf eines modernen Atom-U-Boots, das mit fortschrittlichen Waffensystemen ausgestattet werden soll. Diese U-Boote sind Teil Russlands Strategie, ihre Marinekapazitäten zu erweitern.